💌 Aufgabe:
Schreib dir heute einen netten Weihnachtsgruß.
Nicht mit Wünschen, sondern mit Dank: für all das, was du in diesem Jahr geschafft, gefühlt, getragen hast. Man darf sich wirklich bei sich selbst bedanken! Selbstlob ist nämlich toll!
Du könntest die Karte beginnen mit: "Danke, dass du..."
Bring die Karte zur Post und freu dich auf deine ganz private Nachricht an dich selbst!
Affirmation:
„Ich bin mein eigener feiner Weihnachtsgruß. Danke an mich selbst!“
Wissenschaftlich gesehen:
Selbstmitgefühl stärkt das Gehirn an denselben Stellen, wo auch Empathie für andere entsteht (Neff & Germer, 2018). Du trainierst also Freundlichkeit – in beide Richtungen.
Ausführlicher:
Selbstmitgefühl, also liebevolle Anerkennung der eigenen Grenzen, ist eng mit psychischer Widerstandskraft verbunden. Kristin Neff und Christopher Germer (2018)
zeigen, dass Selbstmitgefühlsübungen Stressreaktionen verringern, Schamgefühle reduzieren und Motivation stärken.
In neurobiologischen Studien (Kirschner et al., 2019) zeigte sich, dass Selbstmitgefühl das Belohnungssystem (Striatum) aktiviert und gleichzeitig die Amygdala beruhigt – also das Angstzentrum. Ein Dank an sich selbst ist somit ein kleiner neurochemischer Neustart: weniger Cortisol, mehr Vertrauen.
👉 Quellen:
Neff, K. D., & Germer, C. K. (2018). The Mindful Self-Compassion Workbook. Guilford Press.
Kirschner, H., Kuyken, W., Wright, K., Roberts, H., Brethel-Haurwitz, K., & Singer, T. (2019). Self-Compassion and the
Brain: A Meta-Analysis of fMRI Studies. Social Cognitive and Affective Neuroscience, 14(7), 721–729.
Mag.a Sabine Senn, BA
Klinische Psychologie
Gesundheitspsychologie
Biofeedback-Therapie
Neurofeedback-Therapie
Mental- und Achtsamkeitstraining
Supervision
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