Der größte Weihnachtsstress entsteht nicht durch Geschenke, sondern durch Erwartungen.
Das Geschenkpapier ist leer, das WLAN schwach, die Geduld ist seeeehr dünn. Perfekt! Jetzt bist du mitten im wahren Weihnachten und es ist so, wie immer. Die Verwandtschaft trudelt ein, der erste Sekt ist leer, die Vorbereitungen sind in vollem Gange, es fehlt noch die Idee für das Dessert und die Kinder sind sowieso seit Wochen unruhig, nervös und aufgebracht. Mama nimmt Baldrian und Papa ist noch länger in der Arbeit als sonst.
💫 Mini-Aufgabe:
Wenn heute (oder morgen oder an jedem anderen Fest-Tag deines Lebens) etwas schiefgeht, sag: „Das gehört zur Authentizität des Festes und schmälert nicht die Party.“ Und gönn dir fünf tiefe
Atemzüge statt fünf Minuten Drama.
💬 Affirmation:
„Ich bin okay und richtig - ich darf einen Keks essen.“
oder
"Nicht jede Situation verdient meine Reaktion."
🧠 Wissenschaftlich gesehen:
Selbstmitgefühl wirkt stärker gegen Stress als Selbstkritik (Neff & Germer, 2018).
Kurz: Wer sich verzeiht, hat mehr Platz für Plätzchen.
Handgeschriebener Brief oder Karte
Ehrlich, kurz, ohne Rechtfertigung.
„Das mag ich an dir“-Zettel (5–10 Gründe)
Entschuldigungszettel + Lieblingsschokolade
Ein gemeinsames Foto mit kurzer Widmung
Kleines Gedicht oder Zitat (selbst geschrieben)
Mag.a Sabine Senn, BA
Klinische Psychologie
Gesundheitspsychologie
Biofeedback-Therapie
Neurofeedback-Therapie
Mental- und Achtsamkeitstraining
Supervision
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