Vielleicht schneit es draußen? Was ich am Schnee am meisten mag, ist die Ruhe, die er mitbringt. Wenn alles in eine weiße Schneedecke gehüllt ist, werden Geräusche gedämpft – auch in dir
darf es heute leise werden.
Wenn du heute Ärger oder Wut verspürst, stell dir vor, du atmest kühle, klare Winterluft ein – und lässt mit dem Ausatmen diese starke Emotion einfach schmelzen.
❄️ Aufgabe:
Atme dreimal bewusst ein und aus. Stell dir vor, du atmest kühle Luft ein, die den Ärger, die Wut in dir - abkühlen kann.
💬 Affirmation:
„Ich darf Emotionen wieder loslassen.“
📚 Wissenschaftlicher Hintergrund:
Geführte Atemübungen mit visueller Imagination können das Stresssystem signifikant dämpfen. In einer Studie von Sze et al. (2010) zeigte sich, dass bewusstes Atmen
und Körperbewusstsein die Herzratenvariabilität verbessern – ein Indikator für emotionale Regulation.
Solche mentalen Bilder (wie „kalter Atem“) aktivieren Areale des präfrontalen Cortex, die bei der Emotionsregulation helfen (Ochsner et al., 2012).
Mit jedem bewussten Atemzug formt das Gehirn neue Muster der Gelassenheit.
👉 Quellen:
Ochsner, K. N., Silvers, J. A., & Buhle, J. T. (2012). Functional Imaging Studies of Emotion Regulation: A Synthetic
Review and Evolving Model of the Cognitive Control of Emotion. Annals of the New York Academy of Sciences,
1251(1), E1–E24.
Sze, J. A., Gyurak, A., Yuan, J. W., & Levenson, R. W. (2010). Coherence Between Emotional Experience and Physiology: Does Body Awareness Training Have an
Impact? Emotion, 10(6), 803–814.
Mag.a Sabine Senn, BA
Klinische Psychologie
Gesundheitspsychologie
Biofeedback-Therapie
Neurofeedback-Therapie
Mental- und Achtsamkeitstraining
Supervision
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