— Unbekannt
Das Geschenkpapier reicht nicht. Die Schleife passt nicht. Der Klebestreifen klebt an dir statt am Paket.
Atme. Lächle. Und erinnere dich: Perfektion hat noch nie nach Vanille und Zimt geduftet.
Aufgabe:
Mach heute etwas bewusst „unperfekt“ – ein krummes Geschenk, eine handgeschriebene Karte mit Fleck. Lass es einfach so – und spür die Erleichterung. Oder den aufkommenden Stress :-)
Dann mach was du kannst: Atmen! Tief und gaaanz langsam aus.
💬 Affirmation:
„Echtheit ist schöner als Perfektion.“
ODER
"Perfect is boring - human ist beautiful."
Wissenschaftlich gesehen:
Menschen streben nach Kontrolle, weil das Gehirn Unsicherheit als Gefahr interpretiert (Hirsh et al., 2012). Doch dieser Drang überlastet den präfrontalen Cortex
und verstärkt Stress. Forscherinnen wie Brené Brown (2010) zeigen, dass Selbstakzeptanz und „Imperfektionismus“ stärkere soziale Bindung und Resilienz fördern.
Wer bewusst Fehler zulässt, trainiert sein Gehirn in Toleranz – eine Form emotionaler Freiheit.
👉 Quellen:
Brown, B. (2010). The Gifts of Imperfection. Hazelden.
Hirsh, J. B., Mar, R. A., & Peterson, J. B. (2012). Psychological Entropy: A Framework for Understanding Uncertainty-Related Anxiety. Psychological Review, 119(2),
304–320.
Bestempeltes Papier:
Packpapier, Backpapier oder alte Zeitung
Filzstifte, Wasserfarben oder Acrylfarbe
Kartoffel, Korken, Radiergummi oder Finger
Papier glatt ausbreiten
Stempel (z. B. Kartoffel) in Farbe tauchen
Muster aufdrucken (Punkte, Sterne, Herzen)
Trocknen lassen – fertig!
Mag.a Sabine Senn, BA
Klinische Psychologie
Gesundheitspsychologie
Biofeedback-Therapie
Neurofeedback-Therapie
Mental- und Achtsamkeitstraining
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